Unklarheiten über Rückbau des Atomkraftwerks
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Unklarheiten über Rückbau des Atomkraftwerks
17.04.2012

Die Energie-Wende in Deutschland gestaltet sich für Vattenfall schwieriger und vor allem kostspieliger als anfangs angenommen. Nach dem Unglück in Fukoshima vor über einem Jahr wurde die Stillegung von mehreren Atomkraftwerken beschlossen, unter anderen Brunsbüttel und Krümmel. Die beiden Meiler werden bzw. wurden von Vattenfall betrieben. Doch Stillegung reicht nicht; die AKWs müssen auch rückgebaut werden. Das Unternehmen hat allerdings keine Erfahrungen mit solchen Vorhaben und allem Anschein nach auch keinen Plan, wie das funktionieren soll. Wortwörtlich. Ende März sollte Vattenfall ein Konzept und einen Zeitplan zum Rückbau der beiden Kraftwerke vorlegen. Die Frist verstrich ohne Ergebnisse. Eines der Probleme, welches zur Verzögerung führte, sind Atommüllfässer, die noch in den Kraftwerken gelagert werden. Da es kein Zwischen- und auch kein Endlager für Atommüll gibt, weiß niemand, wohin damit. Das heißt, sie können nicht aus dem AKW entfernt werden, welches deshalb wiederum nicht abgebaut werden kann.
Derzeit denkt Vattenfall noch über "mögliche Varianten" des Rückbaus nach. Wann genau ein konkreter Plan dafür zu erwarten ist, wurde nicht bekannt.

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