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Eurokrise befeuert Rohstoffmarkt


Die sich verschärfende Eurokrise hat die Spekulanten wieder aus dem Hintergrund in die vorderen Reihen des Parketts gelockt. Zunehmend wird jetzt auch wieder mit Rohstoffen, vor allem dem immer heiß begehrten Erdgas und Rohöl gezockt. Das bringt die Kurse ins Wanken, sah es bis vor Kurzen noch danach aus, als würde sich der Markt erholen, ziehen die Preise für den Barrel Rohöl zur Zeit so heftig an, wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Für die Stromkonzerne wird es eng

Das letzte Hoch beim Rohöl Anfang 2012 wurde wenigstens noch durch einen sinkenden Kurs für Erdgas abgemildert. Diesmal stehen die Vorzeichen jedoch umgekehrt und das Gas klettert seinem Vorreiter stetig hinterher. Auch die Energieversorger, die immerhin einen großen Teil der geförderten Rohstoffe abnehmen, drehen wieder an der Kostenschraube. Wenn man die Strompreise vergleicht, erkennt man zwar, dass bisher noch keine direkten Auswirkungen zu erkennen sind. Dies liegt aber nur daran, dass die Versorger längerfristige Verträge geschlossen haben - und die laufen demnächst aus. Somit ist anzunehmen, dass RWE und Vattenfall schon die nächste Erhöhung in der Schublade liegen haben.

Der Leidtragende ist der Verbraucher

Darunter zu leiden, haben vor allem die Verbraucher, die nicht nur für die Heizkosten im kommenden Winter einen satten Aufschlag zahlen dürften. Selbst von einer Entspannung in wenigen Monaten profitieren diese nicht, denn bis dahin sind bereits die neuen Verträge unterzeichnet. Besserung ist allenfalls für das nächste Jahr zu erwarten - aber die sehen auch gnadenlose Optimisten nicht im Anmarsch. Im günstigsten Fall wird der Preis auf hohen Niveau stagnieren, aber auch das wäre schon ein Fortschritt.

Investieren oder Resignieren

Wenn in der derzeitigen Situation jetzt noch massiv Kleinanleger auf den fahrenden Zug aufspringen, dürfte das die Lage eher noch eskalieren lassen. Erfahrungsgemäß führt das nur zu weiteren Turbulenzen, an deren Ende kein niedriger Preis als heute stehen dürfte.


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